ich hatte mal einen traum...
ich habe mich glücklich gesehen, irgendwo im süden, in gleißender sonne, dünn und schön, in hotpants und top. in einem lavendelfeld arbeitend, unendliche geschichten in meinem kopf.
ich habe es nicht bemerkt. irgendwann verpuffte dieser traum, er löste sich langsam auf, nach und nach, und auf einmal war er weg. zurückgeblieben ist nur der wunsch, dünn zu sein. und die sehnsucht, die mich jeden moment meines lebens runter zieht und mich abend für abend erstickt.
Mittwoch, 29. Februar 2012
Samstag, 25. Februar 2012
und diese gelassenheit, mit der sie mich ansieht, dieses schulterzuckenund das lapidare'okay' machen es nur noch schlimmer. ich will schreien und heulen und mich beißen und schlagen und mich schneiden und verbluten.
ich schlucke es mühsam herunter und gehe in mein zimmer.die nächsten stunden vergehen im gemeinsamen fressen mit meiner besten freundin. die sekunden, die vorüber ziehen sind nichts wert. irgendwann geht sie nach hause und ich hänge überm klo und kotze mir die seele aus dem leib. warte darauf, dass die verzweiflung mit raus fällt und ich sie wegspülen kann.
alles, was ich will, ist nach draußen zu rennen und ein mal zu schreien, ein mal wirklich befreit zu sein, mich ein mal nicht darum kümmern, ob mich andere hören könnten. mich zwischen den bäumen verstecken, in die wipfel klettern und mich frei fühlen, nur für ein paar minuten. nur für ein paar wertlose minuten!
er steckt mir in der kehle und will sich hoch kämpfen. ich spüre ihn, wie er mir die luft abschürt. mir wird schwindelig, doch ich schluck ihn runter. ich will raus, ich will schreien, aber ich habe noch so viel zu tun.
ich nehme meine klinge und drücke sie in meine haut. ziehe sie langsam über meinen arm. mit dem blut perlt der schrei stumm meinen arm hinab. ich komme mir vor, als wäre das alles nur ein langer, realistischer traum, als ich mich ritze. das rote band an meinem handgelenk wird immer breiter. es ist fast schön.. und es erinnert mich immer wieder daran, dass ich nichts wert bin....
auch wenn meine mutter jetzt weiß, dass ich eine therapie brauche, auch wenn sie jetzt weiß, dass der abend für mich die schlimmste zeit des tages ist, lässt sie mich allein. es ist ihr egal. ein schulterzucken. ein 'okay'. dieser blick. und ich breche zusammen und heule mir die augen aus dem kopf.
ich schlucke es mühsam herunter und gehe in mein zimmer.die nächsten stunden vergehen im gemeinsamen fressen mit meiner besten freundin. die sekunden, die vorüber ziehen sind nichts wert. irgendwann geht sie nach hause und ich hänge überm klo und kotze mir die seele aus dem leib. warte darauf, dass die verzweiflung mit raus fällt und ich sie wegspülen kann.
alles, was ich will, ist nach draußen zu rennen und ein mal zu schreien, ein mal wirklich befreit zu sein, mich ein mal nicht darum kümmern, ob mich andere hören könnten. mich zwischen den bäumen verstecken, in die wipfel klettern und mich frei fühlen, nur für ein paar minuten. nur für ein paar wertlose minuten!
er steckt mir in der kehle und will sich hoch kämpfen. ich spüre ihn, wie er mir die luft abschürt. mir wird schwindelig, doch ich schluck ihn runter. ich will raus, ich will schreien, aber ich habe noch so viel zu tun.
ich nehme meine klinge und drücke sie in meine haut. ziehe sie langsam über meinen arm. mit dem blut perlt der schrei stumm meinen arm hinab. ich komme mir vor, als wäre das alles nur ein langer, realistischer traum, als ich mich ritze. das rote band an meinem handgelenk wird immer breiter. es ist fast schön.. und es erinnert mich immer wieder daran, dass ich nichts wert bin....
auch wenn meine mutter jetzt weiß, dass ich eine therapie brauche, auch wenn sie jetzt weiß, dass der abend für mich die schlimmste zeit des tages ist, lässt sie mich allein. es ist ihr egal. ein schulterzucken. ein 'okay'. dieser blick. und ich breche zusammen und heule mir die augen aus dem kopf.
und dabei ist das, was ich brauche, gerade so nah...
Mittwoch, 22. Februar 2012
Dienstag, 21. Februar 2012
der dritte tag in folge, den du dich nicht unter kontrolle hast. du stellst dich auf den stepper, und trainierst und trainierst. du kannst von glück reden, wenn du morgen wieder auf 59,5 bist. die 60 ist wahrscheinlicher. du hasst dich, du hasst dich so!
wieso, wieso verdammt noch, hast du dich nicht unter kontrolle? wie kannst du nur so leichtfertig mit deinem größten freind umgehen??
dein bauch ist fett und rund, als wärst du schwanger. er war doch mal fast in ordnung!
wie kann man nur so fett werden??
du willst dir doch morgen eine hose in größe 2 kaufen. du wirst aus alles nähten platzen! dein fett wird über den bund schwabbeln. wiederlich. einfach wiederlich. du hälst deinen anblick nicht mehr aus.
du kannst nichts mehr denken. nichts. nur eins:
fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fet. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett. fett.
du bist so widerlich!
du beißt dich. du kratzt dich. du willst bluten und leiden aber nichts ist schmerzhaft genug genug. nichts hilft. du fühls dich so leer wie schon lange nicht mehr!
wieso, wieso verdammt noch, hast du dich nicht unter kontrolle? wie kannst du nur so leichtfertig mit deinem größten freind umgehen??
dein bauch ist fett und rund, als wärst du schwanger. er war doch mal fast in ordnung!
wie kann man nur so fett werden??
du willst dir doch morgen eine hose in größe 2 kaufen. du wirst aus alles nähten platzen! dein fett wird über den bund schwabbeln. wiederlich. einfach wiederlich. du hälst deinen anblick nicht mehr aus.
du kannst nichts mehr denken. nichts. nur eins:
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du bist so widerlich!
du beißt dich. du kratzt dich. du willst bluten und leiden aber nichts ist schmerzhaft genug genug. nichts hilft. du fühls dich so leer wie schon lange nicht mehr!
Sonntag, 19. Februar 2012
du sitzt in dem auto, kopfhörer in den ohren, lautstärke voll aufgedreht. deine kehle ist gereizt, genau wie deine augen. dein körper kennt es nicht, zwei mal vorm klo zu knien.
draußen wird es dunkel, du starrst die bäume an, deren schwarze silhouetten sich vom blau der dämmerung abheben. die felder und waldböden sind weiß von dem bisschen schnee, der im laufe des tages gefallen ist.
du hast dich geschnitten, auch auf die gefahr hin, dass deine familie das weiße taschentuch an deinem handgelenk bemerken könnten, wenn der weite ärmel zurückfällt. es ist niemanden aufgefallen.
du hast beschlossen, dass es wahrscheinlich besser ist, wenn du eine therapie macht. zumindest eine probestunde. wenn du das machen könntest, ohne es deinen eltern sagen zu müssen, wärst du extrem froh.
die landschaft fliegt an dir vorbei und du stellst dir vor, wie du da draußen bist und rennst. einfach nur rennst. der blick sturr nach vorne, ein fuß vor den anderen, immer weiter, immer weiter, nicht langsamer werden, nichts kan dich aufhalten.
die schweibe beschlägt von deinem atem und due wischt sie mit deiner hand wieder klar.
du bist nicht draußen. du bist in dieser umwelttötenden metallkiste eingesperrt, mit zwei menschen, die sich eltern nennen, aber nur erwachsene sind, die dir ein dach über denm kopf bieten.
wie sollst du ihnen beibringen, dass du das machen möchtest. oder viel weniger machen möchtest, als dass du es musst. dann wirst du für sie nicht nur die sein, die gefahr läuft, den ruf der familie mit einer möglichen magersucht zu zerstören, dann wärst du die, die das mit ihrem kranken kopf wirklich hingekriegt hat. du wärst weiterhin die da. nur mit ner psychischen störung eben.
du lehnst deinen kopf gegen die kalte scheibe und siehst zu, wie dein atmen spuren hinterlässt, die sich wieder zusammen ziehen. du guckst nach draußen udn siehst dir selber beim rennen zu.
vorne im auto hustet dein vater. als er fertig ist, hustet deine mutter. dann wieder dein vater. sie können nichts dafür, aber dieses ewige husten geht dir mächtig auf den geist!
deine mutter dreht sich zu dir um und sagt etwas. du tust, als hättest du es nicht bemerkt. sie klopft dir auf dein knie. du schließt kurz die augen und atmest tief durch, bevor du auf pause drückst, die orhrstöpsel aus den ohren und sie fragend ansiehst.
"meine güte, wie öaut hrst du das denn?!" du zuckst mit den schultern.
"ob alles in ordnung ist, aheb ich dich gefragt." du lächelst und nickst. manchmal hasst du dich dafür, dass du denkst, deine eltern würden dich so abstoßen. aber meistens verhalten sie sich auch wirklich so. das ist immer unterschiedlich. du findest es anstrengend. sie sollen sich entscheiden. du kannst nicht mehr lange zwischen liebe und gleichgültigkeit deinen eltern gegenüber hin und her springen. es zerreißt dich innerlich. so wie alles eigentlich.
du fasst dir an dein schlüsselbein. irrst du dich, oder steht es schon nicht mehr so hervor wie heute morgen noch? du kneifst dir in deine neuen wunden, so heftig, dass sie aufplatzen.
so einen tag darfst du nie, nie wieder haben! morgen wird gefastet!
du machst die musik wieder an und versinkst in deinen träumen. sie nehmen dich mit offenen armen auf, solange du sie steuern kannst. aber wehe, du verlierst eimal die kontrolle über sie...
draußen wird es dunkel, du starrst die bäume an, deren schwarze silhouetten sich vom blau der dämmerung abheben. die felder und waldböden sind weiß von dem bisschen schnee, der im laufe des tages gefallen ist.
du hast dich geschnitten, auch auf die gefahr hin, dass deine familie das weiße taschentuch an deinem handgelenk bemerken könnten, wenn der weite ärmel zurückfällt. es ist niemanden aufgefallen.
du hast beschlossen, dass es wahrscheinlich besser ist, wenn du eine therapie macht. zumindest eine probestunde. wenn du das machen könntest, ohne es deinen eltern sagen zu müssen, wärst du extrem froh.
die landschaft fliegt an dir vorbei und du stellst dir vor, wie du da draußen bist und rennst. einfach nur rennst. der blick sturr nach vorne, ein fuß vor den anderen, immer weiter, immer weiter, nicht langsamer werden, nichts kan dich aufhalten.
die schweibe beschlägt von deinem atem und due wischt sie mit deiner hand wieder klar.
du bist nicht draußen. du bist in dieser umwelttötenden metallkiste eingesperrt, mit zwei menschen, die sich eltern nennen, aber nur erwachsene sind, die dir ein dach über denm kopf bieten.
wie sollst du ihnen beibringen, dass du das machen möchtest. oder viel weniger machen möchtest, als dass du es musst. dann wirst du für sie nicht nur die sein, die gefahr läuft, den ruf der familie mit einer möglichen magersucht zu zerstören, dann wärst du die, die das mit ihrem kranken kopf wirklich hingekriegt hat. du wärst weiterhin die da. nur mit ner psychischen störung eben.
du lehnst deinen kopf gegen die kalte scheibe und siehst zu, wie dein atmen spuren hinterlässt, die sich wieder zusammen ziehen. du guckst nach draußen udn siehst dir selber beim rennen zu.
vorne im auto hustet dein vater. als er fertig ist, hustet deine mutter. dann wieder dein vater. sie können nichts dafür, aber dieses ewige husten geht dir mächtig auf den geist!
deine mutter dreht sich zu dir um und sagt etwas. du tust, als hättest du es nicht bemerkt. sie klopft dir auf dein knie. du schließt kurz die augen und atmest tief durch, bevor du auf pause drückst, die orhrstöpsel aus den ohren und sie fragend ansiehst.
"meine güte, wie öaut hrst du das denn?!" du zuckst mit den schultern.
"ob alles in ordnung ist, aheb ich dich gefragt." du lächelst und nickst. manchmal hasst du dich dafür, dass du denkst, deine eltern würden dich so abstoßen. aber meistens verhalten sie sich auch wirklich so. das ist immer unterschiedlich. du findest es anstrengend. sie sollen sich entscheiden. du kannst nicht mehr lange zwischen liebe und gleichgültigkeit deinen eltern gegenüber hin und her springen. es zerreißt dich innerlich. so wie alles eigentlich.du fasst dir an dein schlüsselbein. irrst du dich, oder steht es schon nicht mehr so hervor wie heute morgen noch? du kneifst dir in deine neuen wunden, so heftig, dass sie aufplatzen.
du machst die musik wieder an und versinkst in deinen träumen. sie nehmen dich mit offenen armen auf, solange du sie steuern kannst. aber wehe, du verlierst eimal die kontrolle über sie...
Mittwoch, 15. Februar 2012
deine waage lügt dich an, du bist dir sicher. sie kann nicht die wahrheit sagen!
du willst nichts wiegen, du willst fliegen.
und wenn das schon nicht geht, dann zumindest in den fünfziger bereich! Größe 0. XXS.
die tränen kommen wie jeden abend. wütend stößt du die waage von dir weg und wartest, bis ihr lautes scheppern verklingt. dann rappelst du dich auf und verstaust sie in deiner schublade. eine sekunde später kommt eine mutter rein.
dein tag war das heute so wie so nicht.du liegst in deinem bett und starrst an die decke. du siehst dich selber, weinend, jedes mal weinend, wenn du die letzten tage revue geschehen lässt. und so viel fett.. so viel speck.
du schließt die augen, doch die bilder haben sich auf deine netzhaut gebrannt. du weinend nach dem kotzen im badezimmer. du weinend nach dem ritzen auf deinem zimmerboden. du weinend auf der waage. du kurz vorm heulen in der schule.du mit tränen in den augen auf dem weg nach hause. du kurz vorm schreien vorm spiegel mit all dem fett an deinem bauch.
du liegst in deinem bett und hälst die bilder nicht mehr aus. schon wieder wünscht du dir.. weg zu sein.
du weißt, du bist von vielen leuten 'ne freundin'.
aber wenn du dir jeden menschen in deiner umgebung ansiehst... denkst du, für nur einen eizigen menschenwärst du da der wichtigste mensch?
deine eltern haben noch deine schwester.
deine beste freundin hat noch andere viele freunde - sogar noch ne andere beste freundin
deine anderen freundinnen.. die haben alle auch noch andere freundinnen.
du hast keinen freund.
keinen, der in dich verliebt ist.
oder auch nur auf dich steht.
du willst nichts wiegen, du willst fliegen.
und wenn das schon nicht geht, dann zumindest in den fünfziger bereich! Größe 0. XXS.
die tränen kommen wie jeden abend. wütend stößt du die waage von dir weg und wartest, bis ihr lautes scheppern verklingt. dann rappelst du dich auf und verstaust sie in deiner schublade. eine sekunde später kommt eine mutter rein.
dein tag war das heute so wie so nicht.du liegst in deinem bett und starrst an die decke. du siehst dich selber, weinend, jedes mal weinend, wenn du die letzten tage revue geschehen lässt. und so viel fett.. so viel speck.
du schließt die augen, doch die bilder haben sich auf deine netzhaut gebrannt. du weinend nach dem kotzen im badezimmer. du weinend nach dem ritzen auf deinem zimmerboden. du weinend auf der waage. du kurz vorm heulen in der schule.du mit tränen in den augen auf dem weg nach hause. du kurz vorm schreien vorm spiegel mit all dem fett an deinem bauch.
du liegst in deinem bett und hälst die bilder nicht mehr aus. schon wieder wünscht du dir.. weg zu sein.
du weißt, du bist von vielen leuten 'ne freundin'.
aber wenn du dir jeden menschen in deiner umgebung ansiehst... denkst du, für nur einen eizigen menschenwärst du da der wichtigste mensch?
deine eltern haben noch deine schwester.
deine beste freundin hat noch andere viele freunde - sogar noch ne andere beste freundin
deine anderen freundinnen.. die haben alle auch noch andere freundinnen.
du hast keinen freund.
keinen, der in dich verliebt ist.
oder auch nur auf dich steht.
ist ja auch klar, sieh dich mal an!
du bist für keinen menschen hier überlebenswichtig. du hast keinen menschen in der umgebung, der dich nicht ersetzten könnte.
du sinkst tiefer in dein bett ein, du hast das gefühl, es saugt dich auf. alles an dir ist weich. man könnte dich als kissen benutzen. alles an dir ist schwer. du willst dich nicht bewegen.
du legst deinen kopf auf deinen zerschnittenen arm. der schmerz zuckt durch deinen körper.du drücks den kopf fester auf die frischen wunden.
du atmest tief ein und konzentrierst dich auf einen gedanken: du musst durchhalten! du musst durchhalten! du willst dir selber beweisen, dass du siegen kannst. auch wenn das heißt, sich selbst zu besiegen. du musst es schaffen. seit jahren kämpfst du diesem kapf. du bist es leid!
Dienstag, 14. Februar 2012
du kommst mit all dem nicht mehr klar. du isst wenig und nimmst zu. du isst viel und nimmst zu. du kannst nicht mehr!
wenn du einen tag kaum etwas gegessen hast und deine waage trotzdem so viel anzeigt, setzt dein gehirn aus. es ist, als würdest du dich selber bestrafen wollen, indem du isst. und danach kotzt du. du hängst so lange über der toilette, bis dein ganzer körper krampft, dein gesicht und deine augen ganz rot sind und nur noch galle hoch kommt. bis du weinend auf dem badezimmerboden zusammen brichst.
irgendwann rappelst du dich dann auf und weißt, dass du dich heute erneut in den schlaf weinen wirst. du hast angst vor dem nächsten morgen, vor der waage, die dich mit ihren zahlen erwürgen will...
du hast angst, dich im spiegel zu sehen. da ist fett, so viel fett, überall an deinem ganzen körper. noch nicht einmal das schlüsselbein tritt scharf hervor... du trägst M bis L. du willst XXS, du willst 0, du willst fliegen, du willst...
gleich stellst du dich auf den stepper und machst eine stunde. und dann die übungen für einen flachen bauch, so viel bist du dir schuldig.
du hast heute schon wieder daran gedacht.. was wäre wenn... immer dieses was wäre wenn.. wenn du nicht mehr da wärst... würden sie sich an dich erinnern? würden sie weinen? würden sie dich als die dicke in erinnerung haben? so wie du dich in erinnerung hast...
würden sie dich verfluchen? dich hassen, weil du es selbst gemacht hast? würden sie dir folgen? würden sie weiterhin an deinem geburtstag an dich denken? würden sie ihre ziele für dich erreichen? damit du stolz auf sie hinab sehen kannst und sagen kannst, dass dein tod einen sinn hatte...
dein kopf sinkt leise auf deine brust, doch du schreckst auf. du willst nicht einschlafen, du hast angst vor den träumen, die kommen werden, um dich zu fressen.
du siehst dich fett wie du bist durch die straßen rollen, hörst die gedanken anderer menschen, die angewiedert ihren kopf abwenden. du gehst in einen übergrößenladen und sie schmeißen dich raus, weil du selbst dafür zu fett bist.
oder du bist dünn. du bist wunderschön dünn, wie eine feder gleitest du durch die luft, die leute bewundern dich - und dann wachst du auf,mit all dem gewicht auf den schultern und das einzige, was du dann noch willst, ist die klinge, die dir den weg zur schwerelosigkeit schneiden kann...
egal was die nacht dir scenkt, es macht dich fertig. entweder weil sie dir zeigt, wie du wirklich bist odr weil sie dir zeigt, wie du sein willst und so schwer es auch ist, nie ist das erwachen eine erleichterung. es ist nur ein sprung in den nächsten albtraum.
du stehst auf und machst dich fertig. deine eltern zwingen dich zu essen. du gehst in die schule. gehst wieder nach hause. wirst wieder zum essen gezwungen. machst sport. und danach isst du von allein. du hasst dich am tag so sehr wie in der nacht.
was soll man machen, wenn nicht ein mal das bett einem schutz bietet? wohin soll man sich verkriechen, wenn sich selbst die weiche decke in ein maul mit messerscharfen zähnen verwandelt? was soll man tun, wenn selbst der letzte zufluchtsort einem genommen wird...
wenn du einen tag kaum etwas gegessen hast und deine waage trotzdem so viel anzeigt, setzt dein gehirn aus. es ist, als würdest du dich selber bestrafen wollen, indem du isst. und danach kotzt du. du hängst so lange über der toilette, bis dein ganzer körper krampft, dein gesicht und deine augen ganz rot sind und nur noch galle hoch kommt. bis du weinend auf dem badezimmerboden zusammen brichst.
irgendwann rappelst du dich dann auf und weißt, dass du dich heute erneut in den schlaf weinen wirst. du hast angst vor dem nächsten morgen, vor der waage, die dich mit ihren zahlen erwürgen will...
du hast angst, dich im spiegel zu sehen. da ist fett, so viel fett, überall an deinem ganzen körper. noch nicht einmal das schlüsselbein tritt scharf hervor... du trägst M bis L. du willst XXS, du willst 0, du willst fliegen, du willst...
gleich stellst du dich auf den stepper und machst eine stunde. und dann die übungen für einen flachen bauch, so viel bist du dir schuldig.
du hast heute schon wieder daran gedacht.. was wäre wenn... immer dieses was wäre wenn.. wenn du nicht mehr da wärst... würden sie sich an dich erinnern? würden sie weinen? würden sie dich als die dicke in erinnerung haben? so wie du dich in erinnerung hast...
würden sie dich verfluchen? dich hassen, weil du es selbst gemacht hast? würden sie dir folgen? würden sie weiterhin an deinem geburtstag an dich denken? würden sie ihre ziele für dich erreichen? damit du stolz auf sie hinab sehen kannst und sagen kannst, dass dein tod einen sinn hatte...dein kopf sinkt leise auf deine brust, doch du schreckst auf. du willst nicht einschlafen, du hast angst vor den träumen, die kommen werden, um dich zu fressen.
du siehst dich fett wie du bist durch die straßen rollen, hörst die gedanken anderer menschen, die angewiedert ihren kopf abwenden. du gehst in einen übergrößenladen und sie schmeißen dich raus, weil du selbst dafür zu fett bist.
oder du bist dünn. du bist wunderschön dünn, wie eine feder gleitest du durch die luft, die leute bewundern dich - und dann wachst du auf,mit all dem gewicht auf den schultern und das einzige, was du dann noch willst, ist die klinge, die dir den weg zur schwerelosigkeit schneiden kann...
egal was die nacht dir scenkt, es macht dich fertig. entweder weil sie dir zeigt, wie du wirklich bist odr weil sie dir zeigt, wie du sein willst und so schwer es auch ist, nie ist das erwachen eine erleichterung. es ist nur ein sprung in den nächsten albtraum.
du stehst auf und machst dich fertig. deine eltern zwingen dich zu essen. du gehst in die schule. gehst wieder nach hause. wirst wieder zum essen gezwungen. machst sport. und danach isst du von allein. du hasst dich am tag so sehr wie in der nacht.
was soll man machen, wenn nicht ein mal das bett einem schutz bietet? wohin soll man sich verkriechen, wenn sich selbst die weiche decke in ein maul mit messerscharfen zähnen verwandelt? was soll man tun, wenn selbst der letzte zufluchtsort einem genommen wird...
Montag, 13. Februar 2012
du sitzt wieder in der schule, dein kopf wummert. seit dem donnerstag bist du krank, dir ist ständig schwindelig.
um dich herum wird gelacht. du schließt die augen und dein kopf fällt zurück. für einen moment kannst du in der dunkelheit versinken, doch dann wird an deiner schulter gerüttelt. ob alles okay wäre. du nickst, bringst deinen kopf wieder in eine normale position und öffnest die augen. der unterricht fängt wieder an, die pause ist vorbei. deine beste freundin ist heute nicht in der schule. ihr gets noch beschissener als dir. du drehst dich der tafel zu und verbingst den rest der stunde in gedankenlosen starren.
du hast am mittag zwei freistunden und drei brötchen gegessen. jetzt kannst du dich auf nichts konzentrieren, was deine freundinnen sagen. du denkst nur noch darüber nach, wie du diese brötchen wieder weg kriegst.
deine freundin nimmt dich zur seite und fragt dich, ob du dein handy dabei hättest. es klingelt. du nickst. sie sagt, sie wird dir eine sms schreiben. du nickst wieder und gehst zum unterricht. du fühlst dich, als wärst du unter wasser. deine gedanken hallen nach. dein blick reicht nicht weiter als ein schritt.
die sms: sie hätte angst um dich und deine post auf deinem blog wären ihr so nahe gegangen. sie mache sich sorgen um dich.
du hast tränen in den augen. du willst ihr sagen, dass alles okay ist, dass sie sich keine sorgen machen muss. du willst nicht, dass sie angst hat. du willst nicht, dass es ihr schlecht geht.
du kommst dir vor wie eine heuchlerin.
sie spricht das thema therapie an. du atmest tieft durch und zwingst das wasser in deinen körper zurück. lieber innerlich an den tränen ertinken als äußerlich bloß zu stehen.
du willst keine therapie. du weißt genau, dass du keine willst! auf keinen fall! aber deine freundinnen meinen, du bräuchtest eine, und du willst nicht länger das depri-mädchen sein. du verschiebst das gespräch und gehst in trance nach hause.
inzwischen ist es dunkel. du hast brühe getrunken und einen tee und drei scheiben brot gegessen.deine mutter hat dir verboten, zum training zu gehen.
dir gehts nicht gut. du musst trainieren, um das zeug wieder los zu werden, morgen wirst du soagr so richtig essen müssen, dadrum kannst du dich nicht drücken. dann musst du wenigstens heute wenig essen...
dein vater ruft an. er ist absolut unverschämt zu dir. du legst auf.
machst das licht in deinem zimmer aus, du konntest deinen anblick der fensterspiegelungen nicht länger ertragen.
du machst die musik lauter und nimmst deine klinge aus dem versteck in deinem handy. ein schnitt. noch einer und noch einer. gleichgültigkeit überkommt dich. das wichtigste ist, dass du rot siehst. so viel rot wie nur irgend möglich. noch ein schnitt. und noch einer. immer am gleichen arm. die perlen kommen zögernd, dann immer schneller. du begrüßt sie wie alte freunde
auf dem anderen steht ein wort: THIN
deine mutter klopft, du packst schnell die klinge weg und ziehst den ärmeü über dein handgelenk. als sie reinkommt macht sie das licht an. fragt dich, ob irgendetwas los sei. du lächelst und schüttelst den kopf.
du willst ihr nicht sagen, dass du förmlich tot bist
um dich herum wird gelacht. du schließt die augen und dein kopf fällt zurück. für einen moment kannst du in der dunkelheit versinken, doch dann wird an deiner schulter gerüttelt. ob alles okay wäre. du nickst, bringst deinen kopf wieder in eine normale position und öffnest die augen. der unterricht fängt wieder an, die pause ist vorbei. deine beste freundin ist heute nicht in der schule. ihr gets noch beschissener als dir. du drehst dich der tafel zu und verbingst den rest der stunde in gedankenlosen starren.
du hast am mittag zwei freistunden und drei brötchen gegessen. jetzt kannst du dich auf nichts konzentrieren, was deine freundinnen sagen. du denkst nur noch darüber nach, wie du diese brötchen wieder weg kriegst.
deine freundin nimmt dich zur seite und fragt dich, ob du dein handy dabei hättest. es klingelt. du nickst. sie sagt, sie wird dir eine sms schreiben. du nickst wieder und gehst zum unterricht. du fühlst dich, als wärst du unter wasser. deine gedanken hallen nach. dein blick reicht nicht weiter als ein schritt.
die sms: sie hätte angst um dich und deine post auf deinem blog wären ihr so nahe gegangen. sie mache sich sorgen um dich.
du hast tränen in den augen. du willst ihr sagen, dass alles okay ist, dass sie sich keine sorgen machen muss. du willst nicht, dass sie angst hat. du willst nicht, dass es ihr schlecht geht.
du kommst dir vor wie eine heuchlerin.
sie spricht das thema therapie an. du atmest tieft durch und zwingst das wasser in deinen körper zurück. lieber innerlich an den tränen ertinken als äußerlich bloß zu stehen.
du willst keine therapie. du weißt genau, dass du keine willst! auf keinen fall! aber deine freundinnen meinen, du bräuchtest eine, und du willst nicht länger das depri-mädchen sein. du verschiebst das gespräch und gehst in trance nach hause.
inzwischen ist es dunkel. du hast brühe getrunken und einen tee und drei scheiben brot gegessen.deine mutter hat dir verboten, zum training zu gehen.
dir gehts nicht gut. du musst trainieren, um das zeug wieder los zu werden, morgen wirst du soagr so richtig essen müssen, dadrum kannst du dich nicht drücken. dann musst du wenigstens heute wenig essen...
dein vater ruft an. er ist absolut unverschämt zu dir. du legst auf.machst das licht in deinem zimmer aus, du konntest deinen anblick der fensterspiegelungen nicht länger ertragen.
du machst die musik lauter und nimmst deine klinge aus dem versteck in deinem handy. ein schnitt. noch einer und noch einer. gleichgültigkeit überkommt dich. das wichtigste ist, dass du rot siehst. so viel rot wie nur irgend möglich. noch ein schnitt. und noch einer. immer am gleichen arm. die perlen kommen zögernd, dann immer schneller. du begrüßt sie wie alte freunde
auf dem anderen steht ein wort: THIN
deine mutter klopft, du packst schnell die klinge weg und ziehst den ärmeü über dein handgelenk. als sie reinkommt macht sie das licht an. fragt dich, ob irgendetwas los sei. du lächelst und schüttelst den kopf.
du willst ihr nicht sagen, dass du förmlich tot bist
Freitag, 10. Februar 2012
tired of everything
ich bin wieder bei 62. ich habe geheult. selten so viel geheult.
ich wünsche mir, dass ich doch gestorben wäre. wenn ich die augen schließe und die dunkelheit sehe, sehne ich mich danach, für immer in ihr zu versinken.
ich höre das lachen meiner schwester und will so glücklich sein wie sie.
meine beste freundin will, dass ich zur therapie gehe. nicht falsch verstehen, ich habe da auch schon oft drüber nach gedacht. weil ich wieder glücklich sein will. so wie früher. also, nicht so wie in der 5./6. klasse, als ich schon mal versucht habe, mich umzubringen.
aber innerhalb 24 stunden zwei selbstmordversuche...
wieder täglich am ritzen.
abendlich am heulen
kurz davor, den spiegel zu zerschlagen
und die waage aus dem fenster zu werfen
aber ich will nicht zur therapie.ich will nicht meinen eltern sagen, dass ich dahin muss. sie haben gesagt, dass sie es traurig finden, dass so viele jugendliche schon zur tehrapie müssen.
ich will keinem fremden menschen erzählen, was ich mache, ohne, dass ich sagen könnte, warum ich das mache.
scheiße! ich kriege nichts auf die reihe. noch nicht einmal hungern oder sterben.
genial.
die welt ist gesegnet mit mir.
nicht
ich wünsche mir, dass ich doch gestorben wäre. wenn ich die augen schließe und die dunkelheit sehe, sehne ich mich danach, für immer in ihr zu versinken.
ich höre das lachen meiner schwester und will so glücklich sein wie sie.
meine beste freundin will, dass ich zur therapie gehe. nicht falsch verstehen, ich habe da auch schon oft drüber nach gedacht. weil ich wieder glücklich sein will. so wie früher. also, nicht so wie in der 5./6. klasse, als ich schon mal versucht habe, mich umzubringen.
aber innerhalb 24 stunden zwei selbstmordversuche...
wieder täglich am ritzen.
abendlich am heulen
kurz davor, den spiegel zu zerschlagen
und die waage aus dem fenster zu werfen
aber ich will nicht zur therapie.ich will nicht meinen eltern sagen, dass ich dahin muss. sie haben gesagt, dass sie es traurig finden, dass so viele jugendliche schon zur tehrapie müssen.
ich will keinem fremden menschen erzählen, was ich mache, ohne, dass ich sagen könnte, warum ich das mache.
scheiße! ich kriege nichts auf die reihe. noch nicht einmal hungern oder sterben.
genial.
die welt ist gesegnet mit mir.
nicht
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